Vier Familienzweige.
Eine spätere Verbindung.
Die Familien Bussang, Fuchs/Neth, Dörr und Dehnert haben zunächst voneinander unabhängige Geschichten. Erst durch Heiraten verbinden sich die Linien; in der Generation meiner Eltern treffen schließlich alle vier Familienzweige zusammen.
Die bislang rekonstruierte Kernlinie
Der Stammbaum zeigt die Familienzweige bewusst getrennt. Historische Familienpersonen werden namentlich dokumentiert; bei lebenden Angehörigen bleibt die öffentliche Darstellung zurückhaltend. Gesicherte Daten, Familienüberlieferung und offene Forschungsfragen werden nicht miteinander vermischt.
† 23.12.1982 Grebenstein
† 12.09.2004 Grebenstein
† 29.05.1983
† 06.07.2022
Bussang · Fuchs · Neth
Die väterliche Linie führt über Köln, Grebenstein und Hombressen. Kurt Bussang wurde 1923 geboren und lebte während des Krieges nach Familienüberlieferung zeitweise in einer Pflegefamilie in Hann. Münden. Die Überlieferung, er habe sich altersmäßig älter gemacht, um heiraten zu können, wird als Familienerzählung geführt und soll archivisch geprüft werden.
Irmgard Fuchs wurde 1926 in Grebenstein geboren. Ihre Mutter Anna war eine geborene Neth aus Hombressen und mit Otto Fuchs verheiratet. Personenstands- und Kirchenbuchquellen sollen diesen Zweig weiter zurückführen.
Die bekannte unmittelbare Bussang-Linie ist von einer wesentlich älteren hessischen Bussang-Namensspur zu unterscheiden. Eine Verbindung zwischen beiden ist bislang nicht nachgewiesen.
Dörr · Dehnert
Heinrich Dörr wurde 1924 in Wetter geboren. Seine Kriegsgeschichte und sowjetische Gefangenschaft sind ein eigener Forschungsstrang. Nach seiner späteren Erzählung gelang ihm eine Flucht aus einer Gefangenschaft, die er mit der Region am Berg Ararat verband; er kam bis nach Polen, wurde dort aufgegriffen und wieder in sowjetische Gefangenschaft gebracht. Diese Darstellung ist persönliche Zeitzeugenüberlieferung und noch nicht durch Gefangenenakten bestätigt.
Maria Dehnert wurde 1926 in Bottrop geboren. Aus ihrer eigenen Erinnerung sind die Zeit im Bund Deutscher Mädel und eine Kinderlandverschickung überliefert. Auch diese Angaben werden gezielt mit HJ-/BDM- und KLV-Unterlagen abgeglichen.
Erinnerung bewahren, aber nicht mit Beweis verwechseln
Personenstand
Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, Melderegister und Kirchenbücher bilden das Gerüst der genealogischen Forschung.
Zeitzeugen
Erzählungen aus der Familie werden möglichst wortgetreu in ihrem Charakter als Erinnerung bewahrt. Sie können Hinweise geben, ersetzen aber keine archivalische Bestätigung.
Archive
Für Krieg, Gefangenschaft, BDM und Kinderlandverschickung werden einschlägige deutsche und – soweit zugänglich – ausländische Archivbestände recherchiert.